Freitag, 2. Mai 2008

Gäste feiern beim Albverein und bei den Donauschwaben

Weil dieses Jahr Christi Himmelfahrt und Erster Mai auf einen Tag gefallen sind, hat es am Lemberg und auf dem Lemberg gleich zwei Traditions-Feste gegeben. Unten feierten die Donauschwaben, oben der Albverein.

Gosheim (sg) Verführerische Düfte wiesen den zahlreichen Besuchern den Weg zur traditionellen Grillparty der Donauschwaben am Ersten Mai. Sie hatten ihre Küche, ihr Zelt, die Tische und Bänke wie jedes Jahr auf der kleinen Lichtung am Fuße des Gosheimer Hausberges aufgebaut.

Auch der Andrang an den Grill-Rosten, wo die leckeren Cevapcici oder der Churasco, der original brasilia-nische Spießbraten, brutzeln, ist wie immer riesengroß.Viele Mai-, Himmelfahrts- oder Vatertagswanderer machen es so, dass sie zuerst unten bei den Donauschwaben Station machen und nach einer Stärkung den Anstieg auf den Gipfel in 1015 Metern Höhe in Angriff nehmen.

Im Schatten des eisernen Turmriesen kümmert sich im Zelt und rund um die Lemberghütte die Gosheimer Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins um ihre Gäste beim "Lemberghüttenfest", das ebenfalls eine 25-jährige Tradition aufweise. Obwohl im-mer wieder ein Schauer die Besucher aufscheucht und unters schützende Dach jagt, sind der Vorsitzende Manfred Weber und Wanderwart Werner Dieterle hoch zufrieden - zumal ihr Fest letztes Jahr buchstäblich ins Wasser fiel.

Auch "D’Lemberger", die 19-köpfige kleine Besetzung des Musikvereins Gosheim, sorgt unentwegt mit flotten Melodien für gute Laune. Und wenn wieder ein paar Tropfen fallen, werden die teuren Instrumente halt für kurze Zeit in den Koffer gesperrt und das Schlagzeug wird abgedeckt.

(Erschienen: 02.05.2008)

Donnerstag, 1. Mai 2008

Grillfest am 1. Mai 2008 am Lemberg


Bald ist es wieder so weit. Am 1. Mai feiern die Donauschwaben Ihr traditionelles Grillfest am Lemberg. Geladen sind alle, die einen schönen Tag in geselliger Runde verbringen wollen.


Für das leibliche Wohl ist wie immer bestens gesorgt. Auch dieses Jahr stehen wieder Churrasco, Spanferkel, der Grillteller und andere Leckereien auf dem Speiseplan.
Aber lassen Sie sich einfach überraschen und schauen Sie mit Ihren Freunden und Bekannten, zum ersten Fest im Freien dieses Jahr, am besten schon zum Frühschoppen bei uns vorbei.

Auf Ihren Besuch freuen sich die Donauschwaben aus Gosheim.

Donnerstag, 24. April 2008

Jahreshauptversammlung – Gosheimer Donauschwaben gründen Ehrenrat

1.Vorsitzender Peter Tillinger jun., Martin Mayer, Jakob Mayer (Kassenprüfer), Richard Bauschert (Ehrenrat), Michael Werny (Kassier), Anton Teppert (Ehrenrat), Johann Krämer (Ehrenmitglied), Heinrich Bechtele (Ehrenrat)


Die Gosheimer Donauschwaben haben im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung einen Ehrenrat gegründet. Dieser besteht aus den Mitgliedern Heinrich Bechtele, Anton Teppert und Richard Bauschert. Der Ehrenrat soll zur Anlaufstelle für jüngere Mitglieder werden und Ihnen ihr Wissen über die gemeinsame Heimat und Vergangenheit weitergeben.

Auch bei den Ämterwahlen kam es zu einigen Veränderungen. Nach 37 Jahren Amtszeit gab Richard Bauschert das Amt des Kassierers an Michael Werny weiter. Jakob Mayer trat als neuer Kassenprüfer in die Fußstapfen von Johann Krämer. Das Amt des Schriftführers konnte nicht neu besetzt werden, da sich bisher kein freiwilliger gefunden hat. So erklärte sich Anton Teppert bereit, vorerst seine Arbeit noch fortzuführen. Als 1. Vorsitzender wurde Peter Tillinger jun. im Amt bestätigt und als Verbindungsmann zwischen Ortsverband und Landesverband wurde Martin Mayer wieder gewählt. Bei den Ehrungen konnte Peter Tillinger Anna Waltenspiel und Johann Krämer für 50 jährige Mitgliedschaft zu Ehrenmitgliedern ernennen. Ebenso überreichte er den ausscheidenden Richard Bauschert und Anton Teppert für ihre langjährige Arbeit je einen Geschenkkorb.

Ehrenvorsitzender Heinrich Bechtele beschäftigte sich in seiner Ansprache mit der Frage, wie die Situation bei den Donauschwaben aussieht, während sich um sie herum Ortsverband um Ortsverband auflöst. Auch wenn er positiv in die Zukunft der Gosheimer mit ihrem jungen Vorstand und dem aktiven Vereinsleben blickte, mahnte er zur Vorsicht bei der neuen Generation. Diese solle über ihre Vergangenheit aufgeklärt werden. „Junge Menschen, die hier in Deutschland oder auch in der alten Heimat geboren wurden, kennen oft die Gründe nicht, weshalb ihre Eltern das Land verlassen haben. Einige von ihnen fragen aber nach dem Warum. Gerade denen sollte man antworten und gleichzeitig auch den Rest ansprechen“, meinte der Ehrenvorsitzende.

Ahnenforschung wird wichtig
Ein weiterer wichtiger Punkt, der von ihm in diesem Zusammenhang angesprochen wurde, war die Ahnenforschung. Er betonte die Wichtigkeit mit den Worten, „unsere Kinder sind auf Ahnenverzeichnisse angewiesen um etwas über ihren Ursprung, den Ursprung ihrer Familie zu erfahren“. Erschüttert stellte Heinrich Bechtele fest, dass viele Jugendliche nicht einmal die Heimat ihrer Vorfahren kennen. Besonders beachtet wurde bei der Versammlung, die Erinnerung an das 50-jährige Bestehen des Vereins, welches im herbst ausgiebig gefeiert wurde. Hierzu wurde noch einmal in einer Präsentation von Karlheinz Bechtele die schönsten Bilder des Jubiläums auf DVD vorgeführt.

Dienstag, 8. April 2008

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2008

Am Samstag den 19. April 2008 um 20 Uhr, findet im Gasthaus Krone in Gosheim unsere diesjährige Jahreshauptversammlung statt.

Zu dieser Versammlung laden wir alle Mitglieder der Landsmannschaft, sowie deren Nachkommen und Freunde, die Vertreter der örtlichen Vereine und die Presse recht herzlich ein.

Tagesordnung:

Begrüßung
Totenehrung
Bericht vom 1.Vorstand
Bericht vom Kassierer
Bericht der Kassenprüfer
Fragen zu den Berichten
Entlastung der Vorstandschaft
Ansprache des Ehrenvorsitzenden Heinrich Bechtele
Ehrungen
Wahlen
Vorführung der DVD vom Jubiläumsfest 2007

Einwände gegen die Tagesordnung und Anträge für die Versammlung sind bis Freitag 18. April 2008 beim 1. Vorstand Peter Tillinger jun. einzureichen.

Wir würden uns sehr freuen, viele unserer Mitglieder und Freunde bei dieser Jahreshauptversammlung begrüßen zu dürfen.

Die Vorstandschaft

Sonntag, 14. Oktober 2007

Jubiläumspredigt Oktober 2007

1 Der Herr sprach zu Abram: Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde.
2 Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein.
3 Ich will segnen, die dich segnen; wer dich verwünscht, den will ich verfluchen. Durch dich sollen alle Geschlechter der Erde Segen erlangen.

Liebe donauschwäbische Landsleute, verehrte Gäste, liebe Gemeinde!
Jubiläen haben es so an sich, dass man in die Vergangenheit blickt. - Und ich denke, das ist gut so, denn: Wer seine Geschichte nicht kennt, der kann nicht einordnen, was er in der Gegenwart besitzt und welche Hoffnungen er für die Zukunft haben darf.

Seine eigene Geschichte kennen, sich seiner Vergangenheit bewusst sein, das trifft in diesem besonderen Fall auch auf mich selbst zu. Auch ich bin ein Nachfahre von Donauschwaben, die bis ins Jahr 1946 in Ungarn gelebt haben, im Gebiet Komarom - Estergom, zwischen Wien und Budapest.
Und so habe ich vor zehn Jahren begonnen, Ahnenforschung zu betreiben, weil ich Genaueres wissen wollte über die Geschichte meiner donauschwäbischen Vorfahren. Meine väterliche Linie konnte ich bis ins Jahr 1731 zurückverfolgen, aber auf die entscheidende Frage, nämlich woher genau meine Vorfahren aus Deutschland ausgewandert sind, konnte ich noch keine Antwort finden. Vielleicht befindet sich heute morgen ein kundiger Ahnenforscher unter uns, der mir wertvolle Hinweise geben kann.

Auch in meiner Familie sind sie präsent, die Geschichten vom Krieg, von Umsiedlung, Aussiedlung und schließlich der Vertreibung aus der alten Heimat. Zurücklassen mussten auch meine Familie ihre Häuser, Grundstücke und alles, was ihr lieb und wert war. Auf einem Handkarren, auf dem sich die gesamte Habe befand, kamen sie in Deutschland an.

Unermessliches Leid kam über die Frauen und Männer und Kinder deutscher Sprache in den donauschwäbischen Siedlungsländern. Menschen waren ihnen feind und haben Rache genommen für Unrecht, das auch sie durch eine ungerechte Politik erlebt haben. Nur weil sie Deutsche waren, wurden sie zu Feinden gestempelt. Man hat sie aus ihren Häusern vertrieben und in Hungerlager gesteckt.

Doch all das - die Erlebnisse der Vergangenheit - soll für die Überlebenden eine neue Bedeutung bekommen. Wir sollen es nicht verdrängen und wir sollen es nicht vergessen, wir sollen es aber als Christenmenschen richtig einordnen.

Der Bibeltext, den wir schon gehört haben, soll uns dabei helfen.

1 Der Herr sprach zu Abram: Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde.
2 Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein.
3 Ich will segnen, die dich segnen; wer dich verwünscht, den will ich verfluchen. Durch dich sollen alle Geschlechter der Erde Segen erlangen.

In der Bibel ist dieser kurze Text der Beginn der Geschichte Gottes mit seinem Volk. Nicht nur die Geschichte des jüdischen Volkes beginnt in diesen drei Versen, sondern die Geschichte des Gottes, der sich ganz persönlich einlässt auf die Menschen, die er geschaffen hat. Ganz plötzlich nimmt Gott Kontakt auf, in diesem Fall mit Abraham: Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde.

Natürlich haben die Donauschwaben ihre Heimatländer nicht freiwillig verlassen, sie wurden gewaltsam dazu gezwungen. Doch dass der Segen Gottes, von dem diese Verse sprechen, auch die Donauschwaben und ihre Nachfahren begleitet hat, davon wollen wir heute reden.

In der Jubiläumsfestschrift findet man viele Hinweise auf diese Segensgeschichte, der Festausschuss redet in seinem Vorwort sogar von einem Wunder. Ich zitiere:
„Immer noch fest verwurzelt im Glauben, in der Sprache, in Sitten und Brauchtum hielten die Donauschwaben an der angestammten Gemeinschaft fest, bauten erneut auf, schufen sich neue Existenzen, während die verlassene Heimat zusehends wirtschaftlich verarmte. Sie fanden wieder Glück und Zufriedenheit, Eigenschaften, die fleißige Menschen immer auszeichnen. Über 150 Jahre Inseldasein, in dem es neben der täglichen, schweren Arbeit stets auch galt, die ererbten Werte zu verteidigen, lehrten sie, dass ein Mensch erst dann endgültig verloren ist, wenn er aus der Gemeinschaft seinesgleichen ausbricht. Sie brachen nicht aus, sie blieben, was sie waren, nämlich Donauschwaben.“ – Zitat Ende.

Für gläubige Menschen ist es ganz klar: dieser Rückblick ist ein Stück Segensgeschichte. Dass aus Flucht und Vertreibung ein neuer Anfang werden durfte, dass Glück und Zufriedenheit wieder einziehen durften, das ist nicht selbstverständlich. Das stellt sich nicht von selbst ein. Dazu gehörte der Segen Gottes und ganz gewiss auch der berühmte Fleiß der Donauschwaben.

2 Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein.
Gott ist nicht untätig gewesen weder in unserer jüngsten Geschichte, weder in der Geschichte unserer Vorfahren, noch in der Geschichte seiner Kirche oder des Volkes Israel. Deshalb ist es notwendig immer wieder neu zurückzublicken, um die Spuren der Taten Gottes zu sehen.

Liebe donauschwäbische Landsleute, verehrte Gäste, liebe Gemeinde!
Wer seine Geschichte nicht kennt, der kann nicht einordnen, was er in der Gegenwart besitzt und welche Hoffnungen er für die Zukunft haben darf. In diesem Sinne verstehe ich auch das Motto dieses Wochenendes: „Donauschwaben, der Herkunft verpflichtet, weltweit verbunden.“

Weltweit verbunden, das heißt für mich: Verbundenheit schaffen in dieser zerrissenen Welt: zwischen Menschen, zwischen Weltanschauungen und Religionen, zwischen Völkern, Rassen und Hautfarben. Aufstehen gegen Hass und Unterdrückung. Wenn das die Aufgabe und Herausforderung ist, die sich aus der gemeinsamen Herkunft und Geschichte der Donauschwaben ergibt, dann wird auch deutlich, was mit dem Segen Abrahams gemeint ist.

„Abraham ist jeder,
der im Namen seines Glaubens an Gott
und aufgrund seiner Liebe zum Leben
aufsteht gegen den ganzen von Menschen erzeugten Zustand der Ungerechtigkeit und des Fluches
und der, um diesen Zustand zu ändern,
bereit ist, alles zu verlassen,
das Gewisse für das Ungewisse einzutauschen,
das Sichere für das Unsichere
das Bekannte für das Unbekannte
das Gegenwärtige für das Zukünftige!“

1 Der Herr sprach zu Abram: Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde.
2 Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein.
3 Ich will segnen, die dich segnen; Durch dich sollen alle Geschlechter der Erde Segen erlangen.
Amen.

Mittwoch, 25. April 2007

Jubiläumstraubenball mit Landes-Trachtenfest am 21.10.07


mit den Original Schwabenländer Musikanten


1988 gegründet, erlangte dieses Orchester sehr schnell überregionale Bedeutung bei Blasmusikliebhabern. Dies führte schon bald, zu einem bis zum bersten gefüllten Terminkalender. In ganz Deutschland konnte man sie schon sehen und vor allem hören. Auch weit über die Grenzen unseres Landes hinaus sind die Schwabenländer Musikanten schon gekommen. Sie trugen ihre Musik schon nach Ungarn, Österreich und in die Schweiz. In den letzten 15 Jahren wurden sechs Plattenaufnahmen in den besten Studios und bei den einflussreichsten Verlegern erfolgreich aufgenommen. Mit großem Eifer arbeiten die Musiker dieses Jahr an einer Neuproduktion. Eine große Fangemeinde hat sich inzwischen um Peter Schröppel und seine Original Schwabenländer Musikanten gebildet und es werden immer mehr. Egal ob bei Schwabenbällen, Künstlergalas oder Bunten Abenden in Festzelten, die Musiker der Original Schwabenländer Musikanten und Ihr Dirigent Peter Schröppel treffen immer den richtigen Ton.

Dienstag, 24. April 2007

Unsere Termine im Jahr 2007

Freitag 16. März 2007, 20.00 Uhr

Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes im Gasthaus Sonne.

Dienstag 1. Mai 2007
Grillfest unterm Lemberg mit verschiedenen Grillspezialitäten

Samstag 20. Oktober 2007
50 Jahre Landsmannschaft der Donauschwaben in Gosheim
Festakt, Jubiläumstraubenball mit Landestrachtenfest der Donauschwaben in der Festhalle Gosheim

Sonntag 21. Oktober 2007
Ökumenischer Gottesdienst, anschl. Frühschoppen und Mittagessen in der Festhalle Gosheim

Samstag 8. Dezember 2007, 14.00 Uhr
Adventsnachmittag im kath. Gemeindehaus Gosheim

Sonstige Termine:

Montag 30. April 2007, 20 Uhr
Tanz in den Mai, Festhalle Aldingen, Landsmannschaft der Donauschwaben in Aldingen

Sonntag 27. Mai 2007
Brasilianertreffen mit Fußballspiel in Raststatt